Schmölln-Putzkau

Piktogramm Sehenswert

Sehenswertes

 

400 m lange Eisenbahnviadukt mit seinen 21 Bögen in Putzkau

B98 10

01877 Schmölln-Putzkau

 

 

Eisenbahnviadukt Putzkau

 

 

 

Piktogramm Museum

Museum

 

 

 

Heimatmuseum Schmölln

(Im Dorfgemeinschaftszeuntrum)
Schulweg 1, 01877 Schmölln-Putzkau

 

Das Heimatmuseum Schmölln hat eine lange Tradition. Schon seit den zwanziger Jahren wurde Heimatkundliches Material gesammelt. Der Besucher kann die Waffensammlung, wertvolle Bauernmöbel sowie Werkzeuge und Werkstücke der Granitindustrie besichtigen. Viel Wissenswertes ist auch über die Geschichte des Ortes und deren Heimatindustrie zu erfahren. Das sollten Sie sich unbedingt anschauen!

 

Öffnungszeiten:

Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14.00 – 16.00 Uhr

Außerhalb dieser Zeit sind Besuche nach vorheriger Vereinbarung unter folgender Telefonnummer 0177 5220835 bzw. 03594/7711-0 möglich.

 

Anmeldung auch über:
Gemeindeverwatung Schmölln-Putzkau
Tel.: 03594/77 11 12/13
Internet: www.schmoelln-putzkau.de
E-Mail:

  

    

 

Piktogramm Kirche

Kirche

 

Ev.-Luth. Kirche St. Johannes des Täufers  (OT Schmölln)

Tröbigauer Str. 5
01877 Schmölln-Putzkau

Putzkauer Marienkirche (OT Putzkau)

Gruft des kursächsischen Kabinettministers und Feldmaschalls J.H. von Flemming

Dresdener Str. 43
01877 Putzkau

 

Über mehrere Kilometer entlang des Wesenitztales zieht sich der aus einem Waldhufendorf entstandene Ort Putzkau. Das heute mit Schmölln zu einer politischen Gemeinde verbundene Dorf gehörte viele Jahrhunderte zu Kursachsen und war so lange Zeit dem Amtsbereich Stolpen unterstellt. Unter den Gutsherrschaften sei besonders Jacob Heinrich Reichsgraf von Flemming erwähnt, der als Generalfeldmarschall und Kabinettsminister unter August dem Starken großen Einfluss auf die sächsische Geschichte seiner Zeit hatte. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in der Gruft an der Südseite der Putzkauer Kirche, wo er 1728 beigesetzt wurde.

Die Putzkauer Kirche erhebt sich auf einer kleinen Anhöhe am Rande der Wesenitz. Ihre heutige äußere Erscheinung rührt im Wesentlichen von den Umhauten zu Beginn des 18. Jahrhunderts her. Die Kirche, die 1386 erstmals erwähnt worden war, erhielt 1706 einen Turm anstelle eines Dachreiters.

 
 
 

Am Kircheninneren mit seinem großen, fast quadratischen Chor, beeindruckt vor allem die hervorragend restaurierte Raumfassung, die dem umfassenden Umbau unter der Leitung des Pirnaer Baumeisters Theodor Quentin in den Jahren 1891/92 zu verdanken ist. Dabei wurde der als Sakristei dienende südliche Anbau abgerissen und eine neue Sakristei im Osten errichtet. Die hölzernen Emporenaufgänge ersetzte er durch vorgelagerte Treppentürme an der Westseite des Kirchenschiffes, außerdem wurde gleichzeitig der gesamte Innenraum neu gestaltet. Einzig die Kristalllüster von 1841 und 1883 fanden weiterhin Verwendung. Trotz der dunklen Holzdecke wirkt der Raum hell und Freundlich, was gewiss auch dem offenen Altarbereich zuzuschreiben ist. Die frühere Kanzel über dem Altar ist seit einem Umbau der Sakristei in den 1990-er Jahren nicht mehr zugänglich.

 

Putzkauer Marienkirche

 

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Veranstaltungen / Feste / Highlights